Initiativen

Nordnetz Hamburg - Das Netzwerk von Bürgerinitiativen im Hamburger Norden

Nordnetz Hamburg

Im Wahlkampf wird Bürgerbeteiligung gerne propagiert und u.a. als „frühzeitig“ bezeichnet. Aktuell findet diese so in Hamburg jedoch nicht statt. Bürgerbeteiligung ist für die Verwaltung und die meisten Parteien eine Anhörung der BürgerInnen nach der Erstellung eines Planungsentwurfs durch die Verwaltung. Das Nordnetz Hamburg kritisiert diese Auffassung und dieses Vorgehen, da sie die verfassungsmäßigen Rechte der BürgerInnen auf die Gestaltung ihres Lebensumfelds unangemessen einschränkt. Senat und Bürgerschaft verstoßen nicht nur gegen den allgemeinen Auftrag des Grundgesetzes, sondern hebeln wiederholt und systematisch die verfassungsmäßig geregelten Bestimmungen über Bürger- und Volksentscheide aus. Das ist der Fall, wenn der Senat beispielsweise Bürgerentscheide zu Bauplanungen in den Bezirken evoziert oder die dortige Verwaltung direkt anweist, auf bestimmte Art und Weise zu planen. Evokation und direkte Senatsanweisungen widersprechen auch dem Subsidiaritätsprinzip, nach dem eine Planung immer auf der nach Möglichkeit niedrigsten Ebene erfolgen soll.

Eden für Jeden - Initiative zum Erhalt der Kleingärten im Hebebrandquartier / Pergolenviertel

Auf ca. 32 ha befinden sich seit über 90 Jahren unsere Kleingärten zwischen der Alten Wöhr und der Hebebrandstraße. Im Laufe von fast 100 Jahren hat sich auf diesem Areal ein Biotop entwickelt und bietet einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren wichtigen Lebensraum. Dieses Stück Natur in der Stadt soll jetzt dem Wohnungsbauprogramm des Senats zum Opfer fallen. Wir wehren uns gegen die weitere Zerstörung von Naturgebieten in Hamburg und haben zum Erhalt der Natur im Areal des geplanten Hebebrandquartiers die Bürgerinitiative "EDEN für JEDEN – Hebebrand bleibt grünes Land" gebildet. Von Februar bis August letzten Jahres haben wir ein Bürgerbegehren für den Erhalt der Kleingärten und Grünflächen durchgeführt. Im September letzten Jahres haben wir das Areal als Klimaschutzzone ausgerufen.

Initiative Beim Farenland 42-46

Wir sind Nachbarn und Naturschützer, denen das Schicksal der Grundstücke Beim Farenland 42-46 in Hamburg Farmsen-Berne (Karte) und der Umgebung am Herzen liegt.

Wir wollen als Bürgerinitiative...

...Aufklärung und Ahndung der Verstöße gegen das Bau- und Naturschutzrecht (v. a. die unzureichende Artenschutz– und Baumschutzprüfung);
...Klarheit über die Rolle der Behörden und das intensive Zusammenwirken des Bezirksamts Wandsbek mit den Investoren zu deren Vorteil;
...Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den ungenügenden Schutz von Nachbarn im Baurecht;
...Erhöhung der Ersatzpflanzung bzw. -zahlung für unrechtmäßige Fällungen und fehlerhafte Bewertungen;
...Schutz vor Lärm von den Grundstücken und der Straße Beim Farenland und vor Wind durch Bäume und andere geeignete Maßnahmen;
Außerdem wollen wir mit der Veröffentlichung dieses Falls zu einem angemessenen und respektvollen Umgang der Verwaltung mit Bürgern beitragen sowie Betroffenen in anderen Fällen Möglichkeiten aufzeigen, Tipps und Hilfestellung geben.

Initiative "Stoppt Langenhorn 73"

setzt sich ein für:

Den Erhalt von gefragten und günstigen Wohnungen (...)

Eine klimaschonende Modernisierung – keinen ökologisch unsinnigen Abriss (...)

Den Erhalt von grünen, natürlichen und kindgerechten Wohnstrukturen (...)

Erhalt der bestehenden Pflanzen- und Tierwelt - Da die Siedlung seit über 50 Jahren besteht, haben sich (...) viele Pflanzen und Tiere hier angesiedelt. Der Bebauungsplanentwurf sieht eine völlige „Umstrukturierung der Gesamtanlage“ vor. Das bedeutet, dass die Gärten und damit die Pflanzen- und Tierwelt völlig zerstört werden! „Der besonders erhaltenswerte Baumbestand wird durch entsprechende ... Festsetzungen gesichert.“ bedeutet nur, dass einzelne Bäume, die als Naturdenkmäler geschützt sind, stehen bleiben müssen. Ob diese Bäume die Baumaßnahmen, z.B. die mögliche Absenkung des Grundwassers für die geplanten Tiefgaragen, überleben werden, ist ungewiss. (...)

Bürgerinitiative Dieselstraßenland Barmbek Nord 11Bürgerinitiative Dieselstraßenland - Für ein lebenswertes Barmbek Nord

Wir setzen uns für den Erhalt von Grünflächen, Kleingärten und Stadtnatur in Barmbek ein. Wir sind konkret betroffen vom Bebauungsplan "Barmbek Nord 11" (Dieselstraße, Schlicksweg, Steilshooper Straße, Wittenkamp, Ivensweg, Langenfort), den wir in seiner derzeitigen Form entschieden ablehnen. Der Plan weist unserer Ansicht nach grobe Mängel auf und wird sich auf die Lebensqualität und Gesundheit der alten und neuen Anwohner sowie auf die Sozialstruktur des Stadtteils negativ auswirken. Wir nicht prinzipiell gegen eine Bebauung. Diese muss - und kann! - jedoch auf umwelt- und menschengerechte Weise erfolgen. Es liegt ein alternativer Entwurf vor, der den Erhalt der Grünflächen ermöglicht, die für Barmbek Nord wichtige Funktionen erfüllen. Obwohl der Alternativentwurf fast ausnahmslos auch alle weiteren Probleme löst, die die derzeitige Planung des Bezirks mit sich bringt, weigert sich der Bezirk beharrlich, darüber überhaupt nur zu sprechen. 

Zentrale Kritikpunkte an "Barmbek Nord 11" beziehen sich auf die Verschlechterung der jetzt schon katastrophalen Luftschadstoff-Situation auch in an das Plangebiet angrenzenden Gebieten, wo bereits seit Jahren Grenzwerte massiv überschritten werden (Luftmessstation Habichtstraße), auf die nahezu komplette Vernichtung der über 100 Jahre alten Grünflächen und Kleingärten, damit einhergehend die Vertreibung und Tötung der Pflanzen und Tiere im betroffenen Gebiet, inklusive der Rodung von hunderten alten Bäumen. Auch etliche Straßenbäume sollen für die Verbreiterung bestehender Straßen gefällt werden.

Initiative Spannskamp

Der "offene" Siedlungscharakter des Spannskamp und dadurch die letzte "grüne" Lunge vor der A7 soll erhalten werden.

Der Wohnungsbau in Hamburg wird instrumentalisiert, um Argumente der stadtplanerischen Vernunft wie Natur- und Denkmalschutz sowie Bürgerinitiativen, die diese Prinzipien einer am Gemeinwohl orientierten Politik vertreten, zu verunglimpfen.

Hamburg treibt Raubbau an seiner Natur. Der Verbrauch von Grün- und Freiflächen hat sich im letzten Jahrzehnt verdoppelt. Jährlich wird im Mittel die zweifache Fläche der Außenalster bebaut und versiegelt. In jedem Jahr verliert Hamburg mehrere tausend Bäume, die ersatzlos gefällt werden. Verbleibende Bäume werden durch meterhohes Auf-Asten verstümmelt und geschädigt. Große Teile der natürlichen Strauch- und Krautvegetation öffentlicher Grünflächen sind bereits systematisch ausgeräumt worden. Zurück bleiben totgepflegte, durchsichtige Parks und kahlgeschorene Straßenrandstreifen.

Bei anhaltender Klimaerwärmung droht eine Stadt mit immer weniger Grün in heißen Sommern zur tödlichen Hitzefalle zu werden. Gesundheit und Lebensqualität der Menschen stehen auf dem Spiel.

Initiative Stockflethweg

Die Initiative Stockflethweg gründete sich Anfang 2013 aus Bewohnern der Straße, als die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfes Langenhorn 68 stattfand. (...)

Das Gesamtbauvorhaben empfinden die Anwohner als überdimensioniert und nicht in das Stadtbild passend. Die nachbarschaftlichen Belange wurden nicht berücksichtigt. Eine Abwägung der Maßnahmen im Sinne aller Betroffenen fand nicht statt. Milieu- und Bestandsschutz wurden missachtet. Es wurden Fakten geschaffen, die massiv in den Entwurf des B-Plans Langenhorn 68 und teilweise in die Entwürfe der B-Pläne Langenhorn 69 und Langenhorn 61 eingreifen. Eine Mitbestimmung durch die Bürger/innen ist dadurch unmöglich. Entgegen der öffentlichen Plandiskussion des B-Plans Langenhorn 68 im Jahr 2000 sollen Straßen im B-Planbereich Langenhorn 68/69 zu Lasten der Anwohner verbreitert – Querpfad durch „Enteignung“, Kreuzungsausbau Stockflethweg/Langenhorner Chaussee – und eine 4-geschossige Bebauung entlang der Langenhorner Chaussee ermöglicht werden.

IgHM Interessengemeinschaft Hummelsbüttler Müllberge

An Hamburgs schönstem Ausblick im Norden – den alten begrünten Müllbergen in der Feldmark – will ein Bauentsorgungs-Unternehmen seit 2013 eine neue Boden-Deponie genehmigen lassen.  Fast 10.000 Menschen und nahezu alle Bürgerschaftsfraktionen lehnen die Deponie ab. Abonnieren Sie den  Newsletter unserer Interessengemeinschaft “Grüne Zukunft für die Hummelsbüttler Müllberge (IgHM)“.  Mail an muelldeponie@gmx.org mit Betreff Anmeldung genügt.

Seit Herbst 2015 begleitet unsere Initiative auch die öffentliche Diskussion (...) über die Bebauungspläne in der Hummelsbüttler Feldmark bzw. Hamburger Landschaftschutzgebieten und positioniert sich wie die großen Umweltverbände BUND und NABU gegen jegliche dauerhafte Bebauung der Feldmark.

Wir sind Eppendorf

Die sehr aktive Initiative beschäftigt sich mit Eppendorfer Themen rund um Baupolitik, Spekulation, Leerstand, Abriss, steigende Mieten sowie Stadtentwicklung in Hamburg, bezieht aber auch Position hinsichtlich der aktuellen Zuwanderungssituation, wobei sie sich für dezentrale Unterbringung stark macht und sich an der Diskussion um Möglichkeiten gelingender Integration beteiligt.

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